Wirkung von Asanas

SHIRSHASANA
> Kopfstand <



Der Kopfstand gehört zu den Umkehrstellungen (Viparita Karani).
Umkehrpositionen arbeiten in effektiver Weise an der Wiederherstellung der inneren Statik.
Sie lösen den Druck vom Promotorium (Übergang vom Kreuzbein zur Lendenwirbelsäule) und führen die Lendenwirbel in deren korrekte Lage zurück. Das Herz wird auf Ausdauer und Kraft trainiert und der Rückfluss des Blutes aus dem unteren Körperbereich wird erleichtert. Umkehrstellungen sind Verjünger und helfen gegen altersbedingte Organsenkung. Auf geistiger Ebene stärkt der Kopfstand den Mut und die Willenskraft.

PASCHIMOTTANASANA
> Vorwärtsbeuge im Sitzen <



Paschima bezeichnet den Westen oder die Rückseite des Körpers von Kopf bis Ferse. Uttana bedeutet intensive Dehnung. Asana ist die Haltung.
Durch diese Asana werden alle Chakren der Wirbelsäule aktiviert und die feinstoffliche Wirbelsäule (Sushumna) geöffnet. Dadurch wird in den Nervenbahnen Prana, die Lebensenergie, verstärkt aufgenommen und gespeichert.
Auf geistiger Ebene fördert Paschimottanasana die Entwicklung von Geduld, Hingabe, Demut, Gelassenheit und Ausdauer. Die Stellung regt die Nieren und Leber an und fördert dadurch die Ausleitung von Schadstoffen. Bei längerem Halten wird die Bauchspeicheldrüse stimuliert, der Zuckerstoffwechsel wird in Balance gebracht.

UTTHITA HASTA PADANGUSHTAASANA
> Beinrückseitenstreckung im Stand <



Standpositionen erden, stabilisieren und stärken die Beine.

PRASARITA-PADOTTANASANA
> Intensive gestreckte Beindehnung <



Diese Stellung entwickelt die Sehnen und Muskeln der Knie und der Innenseite der Oberschenkel. Das Blut fließt dabei in Rumpf und Kopf. Wer den Kopfstand nicht ausführen kann, wird aus dieser Übung Nutzen ziehen. Sie stärkt die Kraft der Verdauungsorgane.